Café la Démence – ein Treffpunkt für Demenzerkrankte und Gesunde in Lübeck
An Demenz erkrankte verlieren nicht nur nach und nach die Kontrolle über ihr Leben, sondern mit fortschreitendem Verlauf der Krankheit oft auch ihre sozialen Kontakte. Bekannte wie Fremde wissen meist nicht, auf welche Weise sie den Betroffenen begegnen sollen. Die Folge ist Einsamkeit – auch bei den pflegenden Angehörigen. Diese Isolation wollen Evelyn Raecke und Astrid Wörn verhindern. Die aus Lübeck stammende Heilpädagogin und die Sozialpädagogin haben das Café la Démence gegründet, in dem an Demenz erkrankte in einer angstfreien Umgebung am öffentlichen Leben teilnehmen können. In einer belebten Einkaufsstraße mitten in der Lübecker Altstadt haben sie in einem Ladengeschäft des Caritasverbands Lübeck e.V. einen wohl einzigartigen Treffpunkt eingerichtet. An zwei Tagen in der Woche öffnet er nachmittags seine Türen für Betroffene und ihre Angehörigen. Dann werden bis zu acht Demenzkranke von speziell geschulten Ehrenamtlichen professionell betreut. Natürlich gibt es im Café la Démence wie in einem normalen Cafe auch Getränke und Kuchen. Im Vordergrund stehen aber Gespräche, Spiele, Musik und die körperliche Bewegung. Angehörige, die die Erkrankten hier in guter Obhut wissen, finden dadurch Zeit, andere Dinge zu erledigen. Das Café steht auch gesunden Besucherinnen und Besucher für Gespräche und Begegnungen offen. Die weit verbreitete Erkrankung Demenz soll hier nicht versteckt werden - im Gegenteil, sie wird mit dem Café la Démence bewusst sichtbar gemacht. Die Idee des Café la Démence und das Engagement seiner beiden Initiatorinnen gemeinsam mit der Lübecker Caritas überzeugten auch die Mitglieder des Kiwanis Clubs in der Hansestadt Lübeck. Der Club entschloss sich einstimmig, den Aufbau und den Betrieb des Cafés mit 12.000 Euro zu fördern. Von dieser Summe stammen 5.000 Euro aus dem von dem Club neu ins Leben gerufenen „Lübecker Generationenpreis“. Mit diesem Preis sollen ab 2012 jährlich Projekte und Initiativen ausgezeichnet werden, die sich in besonderer Weise dem Thema Zusammenleben der Generationen widmen. Dem Café la Démence hilft das Geld des Kiwanis Clubs bei der professionellen Ausbildung der Ehrenamtlichen und es deckt für einige Zeit einen großen Teil der laufenden Sachkosten ab. Diese können aus dem geringen Betreuungsentgeld von 5 Euro je Stunde nicht selbst erwirtschaftet werden.
Astrid Wörn, Wolfgang Tomek, Evlyn Raecke, Michael Mertz, Yvonne Hürten, Ansgar Speer ( von links ) Bei der Eröffnung am 17. Januar 2012 drängten sich die geladenen Gäste in den kleinen Räumen des Cafes in der Lübecker Mühlenstraße 52. Immer wieder öffneten schon während der Feier neugierige Passanten die Tür, um in die in heiteren Orangetönen gehaltenen, gemütlichen Räume hineinzublicken. Diese können durch Raumteiler variabel gestaltet werden, um die Betreuung optimal zu gestalten. Clubpräsident Michael Mertz und die Club-Mitglieder Ansgar Speer und Wolfgang Tomek gehörten zu den Rednern und überreichten Evelyn Raecke und Astrid Wörn den bis zu diesem Tag geheim gehaltenen neuen Kiwanis-Generationenpreis. Sie hoben dabei besonders die beispielhafte Wirkung des Demenz-Cafés, das die Kranken in die Mitte der Gesellschaft zurückholt, und die professionelle Zusammenarbeit der beiden Initiatorinnen mit der Caritas hervor. Deren Geschäftsführerin Yvonne Hürten präsentierte an diesem Januarnachmittag erstmals in Lübeck das von der Caritas neu erdachte Symbol für ein Leben mit Demenz – eine grüne Stoffschleife, die vor Ort gleich in vielen Exemplaren verteilt wurde. Grün, auch als Farbe der Hoffnung, dass das Lübecker Café la Démence möglichst viele Nachahmer in Deutschland finden wird
Ein Glöcklein „swingt“ für eine Cafeteria.
"Das Konzert war wieder einmal Sonderklasse", so das Urteil der Besucher nach dem Konzert im total ausverkauften Lübecker Kolosseum am 3. Advent 2011. Es war, wie schon im Vorjahr, wieder bestens organisiert und vorbereitet vom KF „Hennes“ Clasen. Der mit ihm befreundete und aus der NDR-Talkshow "3 nach 9" bekannte und vielfach ausgezeichnete Jazz Pianist Prof. Gottfried Böttger hatte in diesem Jahr das Benefiz-Konzert „Swing Glöckchen swing“ zu Gunsten der Schaffung einer Schüler Cafeteria in einer Lübecker Grundschule gestaltet.
 Swing, Blues und Gospelsongs standen auf dem Programm. Unterstützt wurde er dabei von seinen Freunden Abi Wallenstein, der als exzellenter Gitarrist und Sänger eine feste Größe in der europäischen Bluesszene ist, Dave Bowler als singender Schlagzeuger ist festes Mitglied in Addi Münsters Old Merrytale Jazzband, dem Urgestein der Hamburger Musikszene Benny Alvers am Saxofon und Querflöte sowie dem erneuten Publikumsliebling, dem Mundharmonika-Virtuosen Marc Breitenfelder aus Kiel. Seine Art, auf der Blues-Mundharmonika zu spielen, erzeugte beim Publikum, wie schon beim Konzert 2010, immer wieder Begeisterung. Er war es auch, der im Februar 2011 als erster weißer Musiker, zusammen mit seinem Pianisten Georg Schroeter, in Memphis USA, den Internationalen Blues Challenge Award gewann. Überrascht war das Publikum einmal mehr auch von dem Können der jungen Lübecker Nachwuchssängerin Maren Kling. Wie sie „ Let My People Go“ mit ihrer Stimmfärbung und Musikalität, Rhythmus und Improvisation als Einstieg darbot, riss das Publiku zu Beifallsstürmen hin. Der TV-Moderator Carlo von Tiedemann rezitierte dazu Hans Scheibner´s Klassiker „ Wer nimmt Oma“ sowie Verse von Erich Kästner.
 In seiner Begrüßung wies der Präsident, Michael Mertz, auf die Besonderheit der zu fördernden Schule hin. Sie liegt in einem sozialen Brennpunkt der Stadt und bietet Schülerinnen und Schülern der Klassen 1 - 4 eine Ganztagsbetreuung an. Doch es fehlt dafür an Einrichtungen, die dieses Angebot komplettieren. Ein Schritt dahin soll der Einbau einer Küchenzeile im Foyer der Schule sein Alles in Form der genannten Cafeteria mit Sitzgelegenheiten. Mit 10.000,-- € aus dem Erlös des Konzertes ermöglicht es der Kiwanis Club in der Hansestadt Lübeck, dieses Vorhaben zu realisieren.
Weihnachtsmärchen in Großen Haus
Alle Jahre wieder, so auch am 2. Adventssonntag 2011, ermöglichte unser Club, in Verbindung mit dem Theater Lübeck, jeweils mehr als 400 Lübecker Kindern aus sozial schwachen Familien in der Vorweihnachtszeit den Besuch des aktuellen Weihnachtsmärchens. Im Anschluss an die Vorstellung verteilte KF Egon Markmann als Nikolaus, unterstützt von zwei Engeln, alle vom Theater stilvoll verkleidet, im Foyer Marzipan an die Kleinen. Ganz herzlich danken wir dem Theater Lübeck und der Marzipanfabrik I.G. Niederegger Lübeck für die Unterstützung.
Adventsbasar statt Kreuzfahrtschiff.Wie schon 2010 verwandelte sich das Kreuzfahrer Terminal in der Vorderreihe in Travemünde auch in diesem Jahr an einem Wochenende im November in einen stimmungsvollen Adventsbasar. Initiator und Veranstalter war der Damen Kiwanis Club Travemünde. Die Kiwanierinnen hatten wieder selbst gebackene Torten, Waffeln und anderes Gebäck im Angebot. Für die innere Wärme gab es Punsch und heiße Erbsensuppe. Umrahmt wurde das Ganze von tollen Ständen mit Kunstgewerbe. Unser Club verkaufte sehr erfolgreich Kunstdrucke unserer Edition CONCORDIA DOMI FORIS PAX, die daraus abgeleiteten Postkarten wie auch Eintrittskarten zu unserem Benefiz Weihnachtskonzert.
Das war unser Stand - Klein aber fein.
Kinderfest in Travemünde 1 + 1 = mehr als 2 Es war ein richtig schöner Sommertag in Lübeck-Travemünde am21.August 2011. Blauer Himmel, eine leichte Brise und die Ostsee noch sommerlich warm. Die Zutaten stimmten also, um auch in diesem Jahr das traditionelle Kinderfest der Travemünder Kiwanis-Damen zu einem großen Erfolg werden zu lassen. Direkt an der Strandpromenade, im weitläufigen Brügmanngarten, waren unter Mithilfe der freiwilligen Feuerwehr Travemünde die Spiel-Flächen und -Geräte für die Travemünder Kinder, für die aus den in der Nähe liegenden Ortenund die der Feriengäste aufgebaut worden. In einer kleinen Zeltstadt bot der KCTravemünde gemeinsam mit dem KC in der Hansestadt Lübeck erfolgreich allerlei Köstlichkeiten für große und kleine Gäste an. Die Damen aus Travemünde servierten zum Kaffee feinsten selbst gebackenen Kuchen und (Sahne-)Torten – und die Herren des Clubs in der Hansestadt Lübeck unterstützten die „schönen Töchter Lübecks“ ( Travemünde wird bekanntlich als die schöne Tochter der Hansestadt Lübeck gepriesen ) mit einem Bratwurststand. Der Erfolg gab dieser geschlechtsspezifischen Aufgabenteilung Recht – Grillen ist des deutschen Kiwianismannes Sache und Backen ..... ! Ca. 1.200,-- € konnten die Damen mit Kaffee und Kuchen erwirtschaften, der Herrenclub aus Lübeck brachte es in sechs Stunden immerhin auf sechshundert verkaufte Bratwürste und damit auf einen Erlös von ca. 600,-- €. Es war ein schöner Sommertag, beseelt von der Kiwanisidee. Gerne haben die Herren aus der Hansestadt Lübeck die Damen aus Travemünde dabei unterstützt, ein schönes Fest zu feiern, dessen finanzieller Ertrag den Grundschülern der Stadtschule Travemünde zukommt. Es soll ihnen mit der vom Travemünder Club auf 2.000,-- € aufgestockten Startfinanzierung ermöglicht werden, bei professionellen Musiklehrern ihre Liebe zu einem Musikinstrument zu entdecken. 1 + 1 kann mehr sein als 2, wenn zwei Kiwanis Clubs die Kräfte bündeln. Das Kinderfest in Travemünde war ein schöner Beweis dafür – und die Lübecker Grillmeister freuen sich schon auf das nächste Jahr.
Grillen ist des deutschen Kiwianismannes Sache
Vorstand 2011 / 2012 im Amt.
Im Anschluss seines Rückblicks auf das abgelaufene Amtsjahr 2010 / 2011 gab der nun Past-Präsident Dr.Dr. Jürgen Roese am 22.September 2011 das Präsidenten-Collier weiter an seinen Nachfolger Michael Mertz. Dieser zeigte in seinem Antrittsstatement auch schon einige Punkte seines Jahresprogramms auf. Das sind u.a ein Besuch der Grosswäscherei Duncker in Lüdersdorf mit unseren Damen, die Weihnachtsfeier im Landhaus Hamberge und das traditionelle Weihnachtskonzert am 11.12 2011 im Kolosseum.
 Michael Mertz bekommt das Präsidenten Collier und die Präsidenten Nadel
Kiwanis ermöglicht 2000 Menschen den kostenlosen Besuch der Karl-May-Festspiel
in Bad Segeberg.
Bereits zum 13.mal ermöglichte der Kiwanis Club in der Hansestadt Lübeck in Kooperation mit diversen Kiwanis Clubs im norddeutschen Raum zahlreichen Menschen den kostenlosen Besuch der Generalprobe der Karl-May-Festspielen in Bad Segeberg. Bedacht wurden u. a. Behinderteneinrichtungen, Förderschulen und Kinder- und Jugendpsychiatrische Kliniken. Außerdem wurden Karten an bedürftige Kinder in der Region verteilt. Winnetou zeigt sich seinem Publikum (Foto Claus Harlandt)
Die etwa 2000 Eingeladenen wurden durch den Regisseur derFestspiele, Norbert Schultze jr., selbst Kiwanier, persönlich begrüßt. DiesesJahr wurde „DER ÖLPRINZ“ mit Erol Sander als „Winnetou“, Lisa Fitz als „Rosalie Ebersbach“ und Marek Erhardt als „Ölprinz“ aufgeführt. Unsere Aktion, die wie jedes Jahr sehr gut bei den Zuschauern ankam, soll auch den dem kommenden Jahren fortgeführt werden. Der Kiwanis Club in der Hansestadt Lübeck dankt der Geschäftsführung der Kalkberg GmbH Bad Segeberg für die großzügige Kartenbereitstellung.
Begeistertes PublikumFoto ( Michael Mertz )
Rückblick
Wiener Schmankerln “ für Lübecker Kiwanisfreunde.
Sieben Kiwanisfreunde unseres Clubs flogen gemeinsam mit ihren Damen für ein langes Wochenende am 25. März 2011 nach Wien. Im „Café Schottenring“, dem Clublokal des KC Wien Europa 1 wurden sie vom Sekretär und Sekretär (elect) des Clubs, KF Rudolf Zeitschek und KF Günter Böhm, nach dem obligatorischen Wimpeltausch mit einem "Glaserl Sekt" empfangen. Stationen des Besuchs waren u.a. das Dorotheum, der Stephans Dom, das "Cafè Central", die "Sky Bar" und in Grinzing der "Reinprecht". Die Lübecker betrachteten das historische Zentrum der Stadt vom Fiaker aus. Wien von oben entdeckten sie aus der Gondel des Wiener Riesenrades im Prater wie auch vom Dach des Stephans Doms. Weitere Stationen je nach Interessen der Kiwanisfreunde waren der Besuch eines Musicals oder eines Kabarett Programms. Der Zentral Friedhof wurde erkundet ebenso wie Museen. Deftige Schmankerln vor dem Heinflug gab es beim stadtbekannten "Griechenbeisel".


Die Fotos zeigen oben links: Dr.Dr. Jürgen Roese ( Präsident KC Lübeck ) und die Wiener Kiwanisfreunde Dipl.Ing Rudolf Zeitschek (Sekretär ) und Mag. Günter Böhm (Sekretär elect) beim Wimpeltausch. Oben rechts das berühmte Wiener Riesenrad. Unten sind die genannten Fiaker zu sehen. Die Clubreise sollte die zwischenmenschlichen Beziehungen zwischen den jungen und älteren Club- mitgliedern wie auch zwischen den Damen untereinander fördern. Dieses Ziel wurde voll erreicht.
Umweltfreundlicher mobiler Pflegedienst in Lübeck.
Mit einer Spende in Wert von 3.800 € unterstützt der Kiwanisclub in der Hansestadt Lübeck die ökologische Umstellung des mobilen Pflegedienstes der Caritas in der Lübecker City von PKWs auf Fahrräder. Durch die Ausstattung mit den 4 vom Club gesponserten Dienstfahrrädern entfällt außerdem für die Mitarbeiter der Caritas die zeitaufwendige Parkplatzsuche. Ein positiver Nebeneffekt ist, dass die so gewonnene Zeit den zu pflegenden Patienten zugute kommt. Durch diese schnelle Hilfe des Kiwanis Clubs konnte der lange bestehende Wunsch der Caritas Geschäftsführerin, FrauYvonn Hürten, erfüllt werden. Schon in kurzer Zeit werden die auffallend mit dem Kiwanis Logo gekennzeichneten Fahrräder zum gewohnten Stadtbild gehören.
 Übergabe eines der 4 Dienstfahrräder an die Geschäftsführung der CARITAS Lübeck Von links: Frau Aßmus (Leiterin Pflegedienst) und Frau Hürten (Geschäftsführerin), Dr.Dr.Jürgen Roese (Präsident KC Lübeck) und Ansgar Speer (Sekretär KC Lübeck). ( Foto: Imke Roese)
Kiwanis unterstützt Scheidungskinder-Projekt
Der Kiwanis-Club in der Hansestadt Lübeck und der Kiwanis-Club Lübeck-Hanse spendeten aus dem Erlös ihres gemeinsamen Benefizkonzerts aus Anlass ihres 40- und 30-jährigen Bestehens zusammen 10.000,-- EURO an die Beratungsstelle für Familien- und Erziehungsfragen der Gemeindediakonie Lübeck. Die Spende ermöglicht es, dass die Beratungsstelle nun wieder zwei Scheidungskindergruppen für jeweils acht Kinder im Alter von zehn bis zwölf Jahren anbieten kann. Dieses früher schon einmal gestartete Projekt konnte aufgrund von Kürzungen öffentlicher Gelder lange nicht mehr durchgeführt werden. Kinder, deren Eltern sich trennen, können in der Gruppe mit Sozialpädagogen über alles sprechen, über das sie sonst nicht reden können und so die Trennungssituation aufarbeiten. „Die Kinder tragen durch dieses Aufarbeiten viel in ihre Familien hinein. Auch die Geschwister der Kinder profitieren von der Gruppe“, so die Diplom-Sozialpädagogin Christa Schmölcke.

Von links: Pastor Kai Gusek, Ronald Wichern (Präsident KC i.d. Hansestadt Lübeck), Christa Schmölcke, Hans-Jürgen Hölz (Präsident KC Lübeck-Hanse) und Jürgen Fröhlich bei der Spendenübergabe in der Gemeindediakonie.
(Foto: Gemeindediakonie)
Zwei Kiwanis Jubiläen zugunsten von Kindern und Jugendlichen. „Kiwanis hilft Kindern und Jugendlichen“, unter diesem Motto standen die Jubiläumsfeiern der beiden Lübecker Kiwanis Clubs, der KC in der Hansestadt Lübeck e.V. (40 Jahre) und der KC Lübeck-Hanse e.V. (30 Jahre). Aus deren Anlass fand am Samstag den 10. April 2010 im Audienzsaal des Lübecker Rathauses ein feierlicher Festakt statt, wo Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe mehr als 120 Gäste, darunter Kiwanierinnen und Kiwanier aus allen Teilen Deutschlands und aus Österreich, in Lübeck willkommen hieß. Der ehemalige Ministerpräsident von Schleswig-Holstein Björn Engholm erinnerte in seiner anschließenden Festrede an die Charterung des Clubs „Lübeck-Hanse“ im Jahr 1980, bei der er bereits als Mitglied des Patenclubs, dem KC in der Hansestadt Lübeck, dort die Festrede hielt. Er verwies dabei auch auf die Charity Leistungen, die beide Clubs seit ihrer Gründung erbrachten. Sie unterstützten notleidende, sozial vernachlässigte Menschen in Lübeck. Schwerpunkt hierbei war und ist die Hilfe für Kinder und Jugendliche. Getreu ihrem internationalen Motto: “Serving the children of the world”. So dient auch ein großer Teil des Erlöses aus dem Jubiläumskonzert mit dem Blechbläserensemble der Berliner Philharmoniker, das ein Tag vor dem Festakt in der Lübecker Musik- und Kongresshalle vor über 1200 begeisterten Besuchern anlässlich der Jubiläen stattfand, dem Wiederaufbau einer Hilfegruppe für Scheidungskinder in Lübeck. Wie Präsident Dr. Ronald Wichern vom KC in der Hansestadt Lübeck in seinen Ausführungen erklärte, wurden aber auch zur Erhaltung wertvoller Kulturgüter der Stadt Lübeck große Teile der Gelder eingesetzt, die die beiden Clubs durch ihre vielen Fundraisingveranstaltungen generierten. Der Gründungspräsident des KC Lübeck-Hanse, Jens Büttner, erinnerte in seiner Rede an den ersten, wenig geglückten Fundraising-Versuch seines Clubs, aber auch an die sehr erfolgreichen Charityprojekte in den vergangenen Jahren. Für die zu den Jubiläen nach Lübeck angereisten Kiwanierinnen und Kiwanier fanden in der Zeit vom 8. bis 11 April 2010 diverse Rahmenveranstaltungen statt. Sie ermöglichten es, den Besuchern die Hansestadt Lübeck vom Wasser und vom Land aus kennen zu lernen sowie das berühmte Buddenbrook Haus zu erkunden. Der Festabend mit „Dr. Jazz“ in einem restaurierten Hafenschuppen war dann der krönende Abschluss der gemeinsamen Jubiläumsveranstaltungen.
Die amtierenden Präsidenten der beiden Lübecker Clubs. Dr. Ronald Wichern (links) vom KC i.d.Hansestadt Lübeck und Hans-Jürgen Hölz vom KC Lübeck-Hanse.
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